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Philosophie
Yoga ist ein
Lebensweg,
der
Geduld,
Mut und Disziplin fordert und
Achtsamkeit,
Vertrauen
und
Hingabe
fördert.
Der
Ursprung des Yoga entwickelte sich als heilige Wissenschaft in Indien.
Yoga
kann mehr als ein Lebensstil gesehen werden und bewirkt ein ständiges inneres wachsen
– ein über seine Grenzen hinaus wachsen.
Yoga-Körperübungen
sind eine Vorbereitung, ein Hilfsmittel für die Praxis und fördern und
entwickeln Ausdauer, Mut, Vertrauen und Disziplin.
Die
6 bekannten Yogawege:
- Hatha Yoga kräftigt den gesamten
physischen Körper.
- Kundalini Yoga reinigt den Energiekörper,
- Raja Yoga stärkt die Psyche und den
Geist,
- Bhakti Yoga berührt und öffnet den
Gefühlskörper,
- Jnana Yoga entwickelt den Intellekt und
die Intuition, und
- Karma Yoga hilft, all das ins tägliche
Leben zu integrieren.
Die
verschiedenen Yogawege unterscheiden sich zwar in ihrer Übung, aber nicht in
ihrem Ziel – dem höchsten Ziel: die
Verwirklichung unseres wahren Selbst. Es führt zur wahren Liebe, zum Gefühl der
Einheit mit allem, zur Erfahrung reinen Seins, vollkommenen Wissens und
unbeschränkter Glückseligkeit – Sat Chid Ananda.
Yoga
ist keine Religion und steht auch in keinem Widerspruch mit irgendeiner
Religion oder Kirche, sondern es ist mehr eine Hilfe zum Praktizieren der
grundlegenden spirituellen Wahrheiten.
Yoga
verspricht einen weit über den Körper hinausgehenden Segen. Je hingebungsvoller
die Übung und das Tun umso größer wird die Kraft der göttlichen Gnade. Und doch
wie sehr wir uns auch bemühen ist Gnade ein Geschenk des Himmels und nicht
durch Wollen zu erlangen.
Durch
die regelmäßige Übung öffnen wir zwar unsere Hand und werden dadurch
empfangsbereit für die Gnade – aber nicht mehr!
Ein
Yogi sein heißt, in Gott sein und mit den Menschen in Frieden leben.
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